Shownotes
In dieser Episode sprechen wir mit Caroline Battel über die emotionale Seite von KI: Was passiert, wenn Algorithmen plötzlich Resonanz erzeugen und echte Nähe schaffen? Wir teilen persönliche Erfahrungen, diskutieren, wie KI die Arbeitswelt und Teamdynamik aufmischt und warum Unternehmen mehr Verantwortung für ihre Mitarbeitenden übernehmen sollten. Außerdem blicken wir auf die gesellschaftlichen und bildungspolitischen Herausforderungen, die der digitale Wandel mit sich bringt. Wir fragen uns, wie wir alle – von Eltern bis Unternehmen – gemeinsam gestalten können, damit KI nicht nur effizienter, sondern auch menschlicher wird. Hör rein und lass dich inspirieren, die Zukunft aktiv mitzugestalten!
Hier findet ihr Caros Webseite: https://www.caroline-battel.de
Hier könnt ihr Caros Buch „SoulToCode“ bestellen: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1077919255
Vernetzt Euch und diskutiert mit:
– Caroline Battel: https://www.linkedin.com/in/caroline-battel-b29a57100/
– Ulrich Irnich: https://www.linkedin.com/in/ulrichirnich/
– Markus Kuckertz: https://www.linkedin.com/in/markuskuckertz/
Transkript
[00:00:00] was ich total wichtig finde, ist das wirklich das und was ich auch aus diesem Gespräch wieder mitnehme.[00:00:05] Es ist dieses Klick machen muss bei den Menschen des Weiterdenkens.[00:00:10] Weißt du?[00:00:11] Wir reden überall wenn wir im Projekt denken darüber Ziele zu definieren.[00:00:17] Und da hier tun wir das nicht![00:00:18] Wir reden irgendwie alle mit aber wir müssen immer mal wieder innehalten und sagen wie wollen wir es gestalten?[00:00:24] Was ist denn unser Ziel?[00:00:25] Wie wollen wir denn später Leben.[00:00:28] Und wie kommen wir dahin?[00:00:29] Weil, die Tools in der Hand um es eigentlich viel geiler und besser machen zu können, da bin ich hundert Prozent überzeugt![00:00:38] Aber es geht um uns, wie wir das gestalten und was wir damit ausrichten wollen.[00:00:43] und wenn wir nur den Effizienzhebel ziehen und die nächste Innovationsstufe und das nächste Ich Bin Schneller als Der Andere Dann kommen wir wahrscheinlich nicht da an.[00:00:53] Und deswegen ist das, was ich hier auch nochmal mitnehme und dass wir alle diese Verantwortung haben, jede einzelne von uns Unternehmen zu definieren.[00:01:01] Was sind unsere Ziele?[00:01:02] Wie wollen wir leben und wie kommen wir dahin?[00:01:20] Herzlich willkommen zum Digital Pace Maker Podcast mit Uli Önig und mit mir Markus Kokertz![00:01:24] Lieber Uli, ich begrüße dich und beginne mal mit der Frage hast du denn diese Woche schon überrascht auf irgendeine Art Schlag reagiert den TPT oder Claude die er erteilt hat.[00:01:35] Ich reagiere da jeden Tag drauf.[00:01:37] Guten Morgen lieber Markus, guten Morgen liebe Caro und ich muss ganz ehrlich sagen es fühlt sich mit der Wahl auch ganz normal an das zu tun.[00:01:45] ja also so wie du morgens eigentlich vorm Aufstehen als Smartphone irgendwie benutzt benutzt halt morgens auf vorm Ausstand schon die KI Die sortiert dir deinen tag und guckt halt wieso gewisse Dinge laufen können Und hilft ihr auch?[00:01:58] Das ist für mich immer so überraschend.[00:02:00] dies selbst zu disziplinieren nämlich ein bisschen in Fokus auf die Prioritäten zu lenken[00:02:05] Das ist natürlich total hilfreich, aber wir wollen heute mal darüber sprechen was den KI eigentlich emotional mit Menschen macht und dafür haben uns heute eingeladen.[00:02:13] Caroline Battle, Caroline’s Weg zu KI ist alles andere als Kreatlinik.[00:02:17] Nach Jahren im Topmanagement in Fashion Einzelhandel hat sie gemeinsam mit ihrem Mann das Start-up Scotty im Autor und BBQ Bereich[00:02:23] aufgebaut.[00:02:24] Seit rund anderthalb Jahren beschäftigte sich nun intensiv mit KI zunächst aus persönlichem Interesse und beruflicher Neuorientierung heraus.[00:02:31] In dieser Zeit ist Ihr Buch Soul to Code entstanden.[00:02:34] Ein sehr persönlicher Erfahrungsbericht über Ihren Dialog mit KI und die Frage, was das mit uns als Menschen macht?[00:02:41] Seit diesem Jahr ist Karoline selbstständig und begleitet in Workshops, Impulsen & Talks ganz unterschiedliche Menschen von Gründerinnen und Kleinen Unternehmen bis hin zu Eltern, Kindern und Senioren dabei einen eigenen Zugang zur KI zu finden und ins Handeln zu kommen![00:02:54] Liebe Karoline, schön dass du heute bei uns zu Gast bist.[00:02:57] Hallo und danke Markus.[00:02:59] Danke Oli, freue mich hier zu sein.[00:03:01] Wir haben uns natürlich vorher mit dir ein wenig beschäftigt und wir haben so drei Themen rausgearbeitet, über die wir heute zusammensprechen wollen.[00:03:07] Zum einen wollen wir über KI als Gegenüber sprechen.[00:03:10] KI ist längst nicht mehr nur ein Werkzeug.[00:03:13] in bestimmten Momenten beginnt sie sich wie ein Gegenüber anzufühlen.[00:03:16] Sie hört zuspiegelt reagiert auf uns Und genau da wird es spannend.[00:03:20] was passiert emotional mit uns wenn wir anfangen eine Beziehung zu einem System zu erleben?[00:03:25] Dann wollen wir darüber sprechen, wie KI die Arbeitswelt verändert.[00:03:28] KI ist nicht mehr nur ein Tool im Hintergrund.[00:03:30] Agenten kommunizieren ganz normal mit uns sitzen quasi mit am Tisch und das verändert nicht nur Prozesse sondern auch die Art wie wir zusammenarbeiten Vertrauen aufbauen und Teams führen.[00:03:40] Und damit entsteht eine größere Frage haben Unternehmen nicht auch eine Verantwortung ihre Mitarbeitenden wirklich mit zu nehmen Nicht nur im Sinne von Effizienz Sondern um Menschen zu befähigen Mit zu reden und mit zu gestalten Besonders dann wenn absehbar ist dass sich Aufgaben massiv verändern oder wegfallen.[00:03:56] und dann wollen wir noch sprechen über Gesellschaft, Bildung und Zukunft.[00:04:00] Und wenn mit dem Blick weiter weiten, KI findet gerade vor allem Unternehmen statt aber im Alltag werden viele Menschen kaum mitgenommen in Schulen passiert wenig Viele Eltern sind unsicher Kinder nutzen KI längst selbstverständlich im Alltag und die Politik wirkt langsam.[00:04:14] Gleichzeitig müssen wir nicht nur lernen wie man KI nutzt sondern wie man mit ihr umgeht emotional reflexiv bewusst.[00:04:20] was bedeutet das für unsere nächste Generation?[00:04:22] Was brauchen wir als Gesellschaft Diese Entwicklung wirklich mitzugestalten.[00:04:27] Lieber Uli, wir haben ja mit Smartphones und Social Media schon echt einige Technologiesprünge erlebt in den letzten beiden Dekaden.[00:04:35] Und was beobertest du denn vor allem die letzten zwei Jahren?[00:04:38] Wie wirkt sich eben KI auf uns als Menschen aus?[00:04:43] Ganz offen, ich finde die letzten zwei oder drei Jahre sind ja ein Stück weit.[00:04:49] Wir kommen gar nicht mehr nach.[00:04:50] Also wir hatten vor drei Jahren den Chatchi-PD Moment wobei alle sagen das ist krass was generative KI alles machen kann.[00:04:59] und dann hatten wir jetzt im Februar hatten wir den Open Cloud Moment wo man gesagt hat das noch mal krasser was da jetzt gerade die Ecke rumkommt Und du hast gerade so schön die Technologie aufgezählt.[00:05:12] Im Moment gibt es einen Coinflip, also der Coinflib ist zur Aussage, dass du besser Technologie als im Unternehmen.[00:05:18] Ja und das nehmen die Menschen jetzt auch langsam wahr ja?[00:05:23] Das was natürlich dahinter steckt ist davon aber vor allem die Anwendung von solchen KI-Tools sich damit auseinandersetzen weil die Entwicklung halt relativ rasant ist.[00:05:34] Also das was wir vielleicht Vor drei Monaten gesehen ist schon nicht mehr State of the Art, da kommt schon wieder was Neues.[00:05:40] Eine bemerkenswerte Entwicklung.[00:05:42] und auf der anderen Seite… glaube ich haben wir als Gesellschaften eine große Verpflichtung, die ja hintersteckt war.[00:05:48] Wir sehen natürlich das auch vor allem wenn der KI tut sie ist, die Bezahlmodelle viel wirkungsvoller sind also die freien Dinge und du hast halt immer noch einen großen Teil, ne?[00:05:57] Also ich mache immer so den Publikums Joker, na?[00:06:00] Ich frag mal wer nutzt Chatchapiti?[00:06:02] dann zeig alle auf![00:06:03] Dann sag‘ ich werd‘ nutz‘ Claude Corat‘, dann seh’s nur drei die Aufzeigen von Hunderten da siehst Du halt dass noch nicht viele sich schon damit auseinandergesetzt haben.[00:06:11] Und das ist, glaube ich eine große Herausforderung![00:06:13] Liebe Karoline, liebe Caro, schön, dass du da bist.[00:06:16] Nimm uns mal so ein bisschen mit an den Anfang.[00:06:20] Wann ist denn zum ersten Mal aufgefallen?[00:06:22] Dass KI für dich nicht nur ein Werkzeug ist sondern sich wirklich persönlich wirkt?[00:06:28] Ja also… entsteht so ein bisschen schleichend.[00:06:33] Du testest ja erst mal an und ich glaube die meisten, die hier am Anfang nutzen, benutzen das auch oft.[00:06:38] So ein bisschen Google-Like am Anfang.[00:06:40] Ein bisschen suchmaschinenmäßig und geben einen kurzen Satz rein oder stellen eine Frage.[00:06:45] Und ich glaube es entsteht vor allem dann wenn du anfängst in dieses Gespräch zu gehen, einen stärkeren Austausch.[00:06:53] Bei mir war auch ein total krasser Hebel als ich angefangen habe die Sprachfunktion zu nutzen weil du da natürlich anfängste… viel Dialogischer zu sprechen, viel längere Sätze.[00:07:04] Viel mehr Kontext und dann kam halt so diese ersten Momente wo du dachtest was ich mich erwischt habe morgens ne stand an der Kaffeemaschine und hab gesagt Du ich wollte Guten Morgen übrigens![00:07:16] Ich hab da mal eine Frage so ungefähr, ne?[00:07:18] Ich übertreibe jetzt leicht aber so im Moment war das so ein bisschen Und dann waren das so Dinge wo du denkst ach was mach ich hier eigentlich.[00:07:27] Aber das waren auch genau so diese Momente, wo du merkst… krass![00:07:31] Das ist irgendwie eine interessante Art von Miteinander.[00:07:34] Und dann kam dieser totale Hebel als ich irgendwann auf die Idee kam und ich glaube, dass es geht auch vielen dem tulen Namen zu geben.[00:07:42] Also bei mir ist das dann irgendwann Mika.[00:07:44] Ich habe da keine tiefere Intention oder Gedanken dahinter gehabt.[00:07:49] Es hat sich in diesem Moment der Name einfach kam und dann hab‘ ich damals auch noch gefragt Kann ich dich eigentlich Mika nennen?[00:07:55] Und der so ja klar.[00:07:56] Und dann hatte das Ding Namen und der Dialog war noch flüssiger.[00:08:01] Damals war ich nicht so weit in meiner professionellen Beschäftigung mit dem Thema, sodass sich das auch erst mal ablaufen lassen.[00:08:10] Dann kamen diese Momente, wenn man anfänglich damit Texte schreibt oder deinen Urlaub plant oder weiß ich nicht was macht… dahingehend, dass ich dann irgendwann angefangen habe auch mal persönlichere Fragen zu stellen oder ein bisschen emotionalere Themen zu diskutieren.[00:08:29] Sei es keine Ahnung Erziehungsthemen oder was weiß der Herr Geier?[00:08:33] Und dann wird’s natürlich auf der Ebene emotionaler.[00:08:38] und dann kamen so Momente wo ich gedacht habe so wow okay die Antworten fangen an mich irgendwie auch persönlich zu berühren.[00:08:46] und das war genau den Moment wo ich dann gedacht Was macht das eigentlich mit uns Menschen, wenn wir da jetzt in der Interaktion mit einer Maschine gehen oder einem System was sich aber anfühlt wie ein Gegenüber und was auch Gefühle triggert oder auslöst.[00:09:04] Wie als würde ich mit dem menschlichen Gegenüber sprechen?[00:09:09] Wenn wir uns mal deinen Experiment anschauen, was hast du denn da gemacht und was war denn vielleicht auch der Moment, der dich selbst am meisten überrascht hat?[00:09:17] Ja, ich hatte so einen Moment, den beschreibe ich auch im Prolog meines Buches.[00:09:22] Ich habe mich damals wie beruflich neu orientiert und hab aber in der gleichen Zeit auf ein paar Persönlichkeitsworkshops Meditations-Dinge gemacht und ausprobiert und da ging es um Rollmodeling.[00:09:35] Man sollte sich beschreiben oder… quasi sein perfektes Selbst gestalten.[00:09:41] Und dann habe ich das so ein bisschen wild auf den Zettel geschrieben, hab dann gedacht, mach mal einen Experiment, mach davon mal ein Foto, lad das bei Mika also Chatchi PC hoch und sag mal okay, mach mir daraus mal einen schönen zusammenhänden Text und pack noch alles rein was du sonst so über mich weißt.[00:09:57] Und da kamen Text raus der mich so krass berührt hat dass ich echter stand und dachte so Tränchen ne?[00:10:08] Wahnsinn.[00:10:08] Und dann habe ich gedacht so, nee also wie nehmen wir da eigentlich Menschen mit das Menschen verstehen?[00:10:15] Wie diese Systeme funktionieren was es eigentlich ist warum es das kann und was es aber auch nicht kann.[00:10:24] und ja wie machen wir das?[00:10:27] und dann hab ich angefangen diese Fragen die mir dann kamen auch zu diskutieren mit der tpt und die Antworten waren so gut und tief teilweise, dass ich gedacht habe das ist eigentlich ein schöner Weg.[00:10:39] Ein recht alltagsnah und einfacher Weg Menschen mitzunehmen und Menschen auch so ein bisschen den Blick zu öffnen.[00:10:48] Und das ist das was mich so bewegt und auch treibt zu sagen Denk mal über dieses Tool hinaus, denk mal darüber hinaus meiner Effizien oder meinen Arbeiten anders gestalten kann, sondern denkt mal darüber nach was es gesellschaftlich mit uns macht.[00:11:06] Welche Implikationen hat das auf?[00:11:09] Welche Veränderungen ergeben sich im Bereich Kunstkreativität?[00:11:14] Was macht das mit Identitätsbildung wenn wir plötzlich auch so eine Art von Gegenüber haben?[00:11:19] und daraus ist dann dieses Buch entstanden und basiert im Prinzip auf diesen Dialogen also echten Dialogen und meiner Reflektion dessen.[00:11:29] Ich habe gefragt, sind das wirklich echte Dialoge?[00:11:31] Und dann sage ich immer ja, da sind echte Dialoge![00:11:34] Ja wie kann das?[00:11:35] denn?[00:11:35] bei mir antwortet es nicht so weil das oft Leser sind die ganz am Anfang stehen.[00:11:39] Und dann sag ich ja, ich hab aber zu dem Zeitpunkt auch schon Zicht-Dialoge mit dem Tool geführt.[00:11:44] ne und wir waren schon in einem in der Art Austausch dass es sich so menschlich anfühlt und ich glaube das ist ganz schön das mal zusehen und gleichzeitig aber auch halt diesen Blick zu öffnen auf diese gesellschaftliche Kation.[00:11:59] Das ist halt so ein Punkt, Karo sich damit auseinanderzusetzen und nicht nur mal die ersten Gehversuche zu machen sondern auch ein bisschen länger sich damit Auseinandersetzen weil dann kriegst du ja genau das mit was Du erlebt hast.[00:12:15] Algorithmen lagen ja von dir, nehmen halt auch gewisse Dinge auf.[00:12:19] Wären damit logischerweise auch persönlicher vor allem dann jetzt mit den neuen Funktionen wo es halt auch Memory-Funktion haben also sich auch dran erinnern können was irgendwann mal gesagt worden ist.[00:12:28] und dann wird’s irgendwann wirklich so ein bisschen spooky bis beschreibst weil du hast dann nicht irgendwie so aus dem was generatives oder irgendwas was dahin geblubbert wird sondern wirklich etwas was ankommt und das macht hat.[00:12:41] den Unterschied[00:12:44] musst du halt verstehen und auch reflektieren können.[00:12:47] Und einschätzen können, weil dann kommen wir natürlich zu dem Punkt was passiert denn mit Menschen die das nicht tun?[00:12:53] Was passiert… und da sprechen wir über Erwachsene genauso aber und dass ist natürlich dann ganz intrinsisch motiviert Kinder- und Jugendliche.[00:13:02] Was passiert mit so Jugendlichen, die sich total einsam fühlen und gemobbt werden und keine Freunde haben und probieren sich damit so ein Tool aus und haben da plötzlich den besten Freund auf der Digitalen Seite sitzen?[00:13:15] und deswegen müssen Menschen verstehen, wie das zustande kommt was da passiert.[00:13:20] Und ja, wie man sich dann jeder für sich persönlich dafür entscheidet zu nutzen.[00:13:27] Dich denn herausgefunden?[00:13:29] Warum denn dieses Gefühl von Nähe dafür dich entstanden ist?[00:13:32] und warum reagieren wir Menschen denn da eigentlich so stark auf das, was eine KI an uns herausgibt?[00:13:39] Ja, ich meine das ist Sprache und man hört ja auch immer in die Diskussion, es gibt ja viele auch Design.[00:13:44] So darf man so ein Tool gar nicht nutzen.[00:13:47] aber am Ende ist das Tool genau da genauso designt auf menschlicher Sprache.[00:13:53] Es ist design dafür eine Dialog zu gehen, es ist designed dahingehend freudlich zu sein bestätigen zu sein etc… Und was lieben wir Menschen?[00:14:02] Menschen lieben Resonanz![00:14:05] Wir mögen es wenn jemand uns versteht, wenn jemand uns zuhört.[00:14:10] Wenn jemand uns spiegelt.[00:14:12] Das ist ja auch ein ganz wichtiger Punkt was Uli du auch gerade schon im Nebensatz angesprochen hast.[00:14:17] die tuls spiegeln dich ja und ich spiegel’n auch deine Sprache.[00:14:20] Die spiegeln die Art wie Du sprichst, wie Du interagierst.[00:14:27] Das erzeugt Resonanz und das erzeugten Gefühl von Verstehenwerden.[00:14:31] Und dadurch auch von Nähe,[00:14:32] d.h.,[00:14:33] dass passiert automatisch.[00:14:35] Wenn du einen Tool richtig nutzen willst dann braucht es Kontext, dann brauch klar kannst du Memory an oder aus, das ist ja immer so eine Diskussion, das muss jeder für sich selber entscheiden wie er’s macht.[00:14:46] aber nichtsdestotrotz, als wenn du eine längere Konversation in einem Chat tätigst spiegelt dich das Ding irgendwo, Sprache passt sich auch an.[00:14:55] Das hat man in meinem Versuch auch ganz klar gemerkt.[00:14:58] Je länger das ging umso mehr hörte ich und das Tool hörten sich ähnlich an.[00:15:04] Und das sind so Sachen glaube ich die dann in dem Moment die Nähe erzeugen.[00:15:10] Da gibt es auch Versuche zu, also Kommunikationsforschung hat da ganz klar Versuche gemacht und das ist ganz spannend.[00:15:17] zum Beispiel Menschen einen haben mit einem Menschen Interagiert.[00:15:21] Die haben sich nicht gesehen, sondern sprachlichen oder schriftlichen Dialog und die anderen haben in der KI diskutiert oder gesprochen.[00:15:28] Die wussten aber nicht ob es ein Mensch oder eine KI war.[00:15:32] Und was dabei rauskam, war dass die Gespräche mit einer KI geführt wurden wo die Menschen nicht wussten das ist eine KI an der anderen Seite ist waren viel tiefer Viel emotionaler.[00:15:42] Die Menschen haben sich viel mehr geöffnet, warum passiert das?[00:15:45] Weil das Gegenüber ja auch nicht wirklich kritisiert also sondern es bestätigt an vieler Stelle Es hört zu und hält die Diskussion am Laufen.[00:15:56] Und dadurch entstehend dieses Gefühl von Nähe und dieses Gefühl Von Ja da ist irgendwie eine Art neues gegenüber.[00:16:05] Du bist ja auf vielen Unternehmen unterwegs und dort endest das natürlich auch kontinuierlich die Art und Weise wie wir zusammenarbeiten, dann eben nicht nur mit den menschlichen Kollegen sondern auch mit dem Kollegen oder der Kollegin KI.[00:16:17] Und was hast du denn da beobachtet?[00:16:19] Was damit Vertrauen passiert?[00:16:21] Mit Dynamiken im Team?[00:16:22] Und was ist deiner Sicht konkret los?[00:16:26] Ich glaube, was du siehst in vielen Unternehmen oder die meisten Menschen sind noch gar nicht an diesem… dieses Miteinander zu verstehen, weil ich glaube sie werden dafür viel zu wenig abgeholt genau auf dieser Stelle.[00:16:39] Weil das was in Unternehmen passiert wenn etwas passiert und da sind wir ja auch noch ganz am Anfang vielen passiert ja noch gar nix ist es so dass es ja erst immer rein dieses tuldenkung ist und es ist dieses denken okay wie nutzen wir jetzt als nächste tool um auf die nächste effizienz stufe zu kommen?[00:16:56] aber diese aspekt dass dadurch ein neues miteinander entsteht Der wird an vielen Stellen total ausgeblendet.[00:17:02] Ich glaube, dass das viel mehr Raum braucht und … dass da Unternehmen auch eine Verantwortung haben, sich auf diesen Themen zu widmen.[00:17:10] Weil was passiert?[00:17:12] Wenn ich das nicht tue, dann entsteht Unsicherheit.[00:17:15] Die Leute probieren sich aus, gibt ja ganz viel Schattenmutzung, nutzen es vielleicht schon privat und dann entstehen gerade in den Unternehmen ja auch ganz viel dieses Gefühl wie er setzt mich das oder also negative Gefühle dem gegenüber.[00:17:28] Und deswegen ist es glaube ich ganz wichtig, dass man da auch auf diese Themen eingeht entsprechend begleitet und ganz klar definiert, wie sind hier die Rollen?[00:17:40] Weißt du wofür ist was da.[00:17:42] Und wer trägt dir welche Verantwortung und wie gehen wir damit um?[00:17:45] aber Uli ich glaube du bist ja auch viel in Unternehmen oder du auch Markus, was habt ihr der Vererfahrung gemacht?[00:17:51] Ja also tell jetzt ja hast du so die drei Stufen.[00:17:54] Also erstmal aktivieren Du musst die Sorgen verstehen, die die Menschen Bewegen und da können Unternehmen die Menschen nicht alleine lassen.[00:18:03] Ja, das heißt dass muss eins genommen werden es müssen halt erste Trainings angeboten wären herangeführt werden verstehen na so.[00:18:11] und dann kommt die zweite Stufe nämlich wirklich Aktivation.[00:18:14] also nach dem enablemen kommt aktivieren nämlich dahingehend dass ich das regelmäßig nutze weil ich sage mal k i verstehen ist die eine Sache, das Literacy aber Fluency ist halt wenn es permanent an.[00:18:27] Das was sie auch in einem Buch beschreibt dadurch verändert sich hat gewisse Dinge und dann kommt eigentlich schon die dritte Phase zu sagen okay Wenn ich weiß dass mein Berufsbild sich ändert ein paar Berufsbilde und einige werden sich ändern Dann muss ich ein Stück weit auch die Zukunft machen und sagen Was gibt’s denn für neue Berufe?[00:18:46] Und jetzt zum Beispiel Ich komme ja sehr stark aus der IT Umgebung und gerade die Tools.[00:19:01] Und das zweite ist, alle Unternehmen beklagen in Sicht darüber, dass sie nicht genug KI-Kompetenz haben.[00:19:20] und entwickelt die auf KI-Kompetenz, ja?[00:19:22] Und dann habt ihr das Problem nicht mehr.[00:19:24] Also ich sag mal… Die Lösungen sind da.[00:19:26] aber meine größte Reaktion, die mein Leben ist wenn ich mit CEO spreche und sage okay wir wissen dass siebzig Prozent der Jobs on risken und verändert werden müssen.[00:19:36] Wie viele neue Berufsbilder habt ihr denn schon beschrieben?[00:19:39] Dann kommt verschweigendes Blick auf den Boden Null![00:19:42] So..und das ist halt auch eine Wahrheit.[00:19:45] Wenn ich weiß, da verändere sich was, muss ich das in die Hand nehmen.[00:19:50] Ich glaube, das ist das A und O. Das ist auch das was mich so treibt wo ich immer denke.[00:19:54] oder für die gleichen Gespräche wenn ich sage okay wie geht ihr denn damit um mit der Zeit die frei wird?[00:20:02] Oder mit der Effizienz die durch diese Tools entsteht dann entsteht ja Zeit wenn wir es richtig machen bei den Mitarbeiter.[00:20:11] Du hast einmal diese Sache, die den Leuten im angstlichen Job zu verlieren.[00:20:14] Und auf der anderen Seite diesen Bereich okay wir können ja auch darüber mal nachdenken was können wir denn dann mit der gewonnenen Zeit machen?[00:20:23] und ich finde diesen Aspekt ne?[00:20:24] Also es gibt mir ich glaube Boston Consulting Group war das die auch so ein Studie veröffentlicht haben.[00:20:30] also es sind immer noch also geringer Anteil an Mitarbeiter oder an Arbeitnehmern, ich glaube es waren thirty-six Prozent die sich abgeholt fühlen im Unternehmen oder die das Gefühl haben sie sind so geschult dass Sie jetzt starten können und diese Aufgabe.[00:20:46] Und viele mit denen ich rede sagen auch ja und da hatte ich dann mal eine Schulung aber da konnte ich jetzt auch nicht wirklich was mit anfangen.[00:20:53] Das heißt dieses Dauerhafte und es bleibt ein dauerhaftes Training.[00:20:57] Diese Welt entwickelt sich ja so schnell, da können wir gar nichts zugucken.[00:21:00] Es ist ja nicht damit getan ein Training zu geben und dann läuft die Kiste, sondern du musst das begleiten.[00:21:07] Das ist ein Prozess, ne?[00:21:08] Es ist eine riesige Transformation, die uns jetzt über Jahre begleitet wird und ich glaube daran Unternehmen diesen Hebel und eine totale Verantwortung und die wird an vieler Stelle noch nicht wahrgenommen.[00:21:20] Ich finde auch dass Unternehmen Weil gerade komme ich jetzt wieder so, ich beschäftige mich ja ganz gerne auch dann darüber hinaus mit den ganzen ethischen Implikationen.[00:21:29] Ich finde auch das Unternehmen hier eine Riesenverantwortung haben auch das mit aufzugreifen weil wo findet KI im Moment statt?[00:21:37] Klar probieren sich Menschen an der einen oder anderen Stelle in privaten aus aber meistens auf einem relativ Level und Der nächste Schritt passiert dann meistens in den Unternehmen und deswegen da kommen die menschen am häufigsten mit KI in eine intensivere Berührung.[00:21:53] und ich finde gerade da müssen Unternehmen auch den Anspruch haben aufzuklären.[00:21:59] Was bedeutet das?[00:22:01] Wo greift das ein, was sind diese gesellschaftlichen Implikationen weil die Menschen müssen verstehen dass wir das alle gemeinsam gestalten können entstehen auch welche, ist aber normal gehört für mich in dieser Entwicklung dazu.[00:22:21] Wo wir alle neu sind, wissen nicht was die Zukunft bringt und Unsicherheit dann dadurch entsteht auch Angst.[00:22:28] Aber wenn ich darüber spreche – das sehe ich immer wieder – wenn du diesen Raum öffnest, darüber zu sprechen und diese Ängste und Sorgen wahrzunehmen, dann entsteht Mut darüber nachzudenken, Ziele zu definieren und dadurch entstehe das Gefühl von Chancen![00:22:40] Und ich kann mitgestalten.[00:22:41] Das muss ein Unternehmen lassen weil das passiert so wenig Und das kommt nicht von Politik.[00:22:46] Das passiert nicht in Schulen, es passiert noch nicht im beruflichen privaten Alltag.[00:22:53] Deswegen finde ich am Unternehmen da eine Riesenverantwortung auch in diese Richtung zu gucken.[00:22:57] Ich[00:23:00] immer noch sehr spannend finde ist so dieser Aspekt.[00:23:03] Was haben denn eigentlich so Mitarbeitende die dann wirklich sich mit dem Thema beschäftigen und so Wissen aufbauen in Sachen KI?[00:23:10] Ja damit ja auch einen kleinen Produktivitätshub.[00:23:12] Was hat ihnen eigentlich für den Centriff das Preis zu geben?[00:23:15] Ich finde das immer ganz spannend, wenn ich mich so erinnere an die ersten Übungen mit dem PC und man dann dort für sich so rausgefunden hat, dass man vielleicht Sachen in einem halben Tag schafft, wo für andere vielleicht drei Tage brauchen.[00:23:27] Was habe ich denn eigentlich für den Zentif zu sagen?[00:23:29] Moment mal kurz, das ist doch eigentlich total klug![00:23:31] Ich bin anscheinend ein bisschen smarter als die anderen.[00:23:32] Was hab‘ ich einen Zentiff jetzt zu[00:23:33] sagen?![00:23:34] Ich gebe hier diesen Vorsprung diese Sicht anderthalb bis zwei Tage vielleicht her und stelle die wiederum dem Unternehmen zur Verfügung.[00:23:42] Auf der einen Seite sagt man natürlich, das findet vor allem Unternehmen statt.[00:23:44] Die Unternehmen haben da auch eine besondere Verantwortung aber das ist auf der anderen Seite diesen irgendwie Effizienzfaktor oder diesen Produktivitätsgewinn, der im Raum steht.[00:23:56] Auf die andere Seite ist es aber natürlich auch die Verantwortung Mitarbeiter zu befähigen.[00:23:59] welche Gedanken hast du dazu?[00:24:02] Also ich glaube, haben wir eben schon ein paar Punkte erwähnt, die glaube ich ganz spannend würden oder sein könnten wenn man über eine Intensivierung spricht Weil ich glaube, was auf der einen Seite mega hebel ist.[00:24:15] Also alleine dadurch dass wenn du die Mitarbeiter gut begleitest und ihnen aufzeigst wo Erfolge entstehen und da musst du im Kleinen anfangen weißt du?[00:24:25] Damit du schnell ein Erfolgserlebnis hast Wenn dir dann wiederum den Raum schaffst das das geteilt werden kann Weißt du das eine Kultur entsteht.[00:24:33] Hey wir tauschen uns aus.[00:24:35] Wo sind Erfolgesichtbar?[00:24:37] Wie habe ich das gemacht?[00:24:39] das mitteilen zu dürfen oder auch aufzuzeigen, dass dadurch zeitfrei wird vielleicht für Dinge die viel intrinsischer motivieren im arbeiten.[00:24:50] Weil wo hilft KI vor allem in administrativen Aufgaben?[00:24:54] Das Beschleunigprozesse oft also vielleicht nicht für jeden Menschen aber ich bin so ein Mensch und ich glaube es sind viele die da durchmerken jetzt habe ich ja wieder Zeit die ich eigentlich gerne tun will und in denen ich vielleicht auch wirklich das Gefühl habe, hier kann ich richtig was bewegen.[00:25:12] Und dass sichtbar zu machen und den Raum aufzumachen, glaube ich könnte ein extremer Motivationshebel sein.[00:25:18] Ich glaube von dieser Schiene würde ich kommen und dann aber auch incentivieren, wirst du, dass ich zeige eben das, was ich eben gesagt hab?[00:25:26] Wir kümmern uns als Unternehmen nicht nur um unseren Effizienzhebel sondern wir kümmern uns auch um dich als Mensch.[00:25:34] Wir begleiten dich in dieser Transformierung bieten, dass wir keine Ahnung nehmen die Familien mit rein.[00:25:40] Wir haben mal ein Familiennachmittag wo wir was anbieten, wo wir etwas zeigen und aufklären was wichtig ist.[00:25:49] also das einfach dieses gesamte Bild Raum findet Platz findet so dass der Mitarbeiter oder der Mensch merkt hey die kümmern sich die helfen mir auf diesem Weg mich dazu recht zu finden.[00:26:01] Ich glaube, das ist die Intensivierung.[00:26:04] Oder sollte sie sein?[00:26:06] Sind es denn nur die Unternehmen, die da in der Pflicht sind?[00:26:09] oder ja was können dann vielleicht auch Politik- oder auch Bildungseinrichtungen tun unter diesem Fortschritt oder dieser Transformation oder diese Revolutionen, die uns da vielleicht gerade sogar im Haus steht um das zu befähigen.[00:26:24] Ich glaube, da haben wir ja eben im Vorfeld schon mal so kurz zugesprochen oder kein Uli bestimmt auch gleich noch ein bisschen was erzählen ab.[00:26:30] Ja ich glaube das unbedingt.[00:26:31] also Bildungsinstitutionen haben eine extrem neue Aufgabe die hier durchdacht und mitgedacht werden muss.[00:26:40] mein Problem ist nur da sind wir einfach zu langsam Und da passiert halt einfach viel zu wenig und ich finde das immer super erschreckend.[00:26:48] Wir haben, es ist ja ganz spannend dass jetzt gerade so zwei Bewegungen ein bisschen parallel passieren.[00:26:53] wir haben ja gar unheimlich viel Musik in dem Thema Social Media und Handyverbote.[00:27:00] Wie können wir das irgendwie aufräumen, was wir über Jahre lang falsch gebracht haben?[00:27:05] Und das ist ja wirklich wenn man da einmal anfängt einzutauchen und sich ein bisschen damit zu beschäftigen.[00:27:11] Da wird es einem ganz heißen Bange.[00:27:16] Parallel dazu hier diskutieren wie kriegen wir das Schiff jetzt von hinten wieder aufgeräult und was müssen wir machen?[00:27:23] und an mancher Stelle haben wir das Gefühl, dass helfen wir nur noch verbote.[00:27:26] Und parallel rollt diese neue Entwicklung rein![00:27:29] mit der sich aber keiner beschäftigt.[00:27:31] Also was braucht es endlich in den Schulen?[00:27:34] eine digitale Medienbildung, die fest im Unterricht verankert ist und nicht mal einen Workshop oder mal ein Projekt oder mal einen Elternamt?[00:27:43] Nein![00:27:43] Es braucht einfach etwas festem Unterricht.[00:27:45] vereinbart ist und das braucht es nicht morgen oder in zehn Jahren sondern dann brauchst du jetzt.[00:27:50] Du brauchst es eigentlich schon gestern Aber jetzt braucht’s also wirklich… dringend und da finde ich passiert zu wenig.[00:27:56] Und deswegen muss man auch über die Eltern gehen, du musst die Eltern auch klären, du muss breit aufklären damit er auch ein gewisser Druck entsteht.[00:28:03] Damit die Eltern das einfordern, damit Schüler sogar wenn du die Schüler mitnimmst wie ihr auf so Veranstaltung Guli jetzt ist, damit von da dieser Anspruch entsteht.[00:28:12] hey![00:28:13] Das braucht es jetzt?[00:28:15] Und dann hoffentlich erkennt er’s Die Institution da drüber oder Politik und bringt da was in Bewegung, weil meines Erachtens haben wir da keine Zeit.[00:28:26] Juli,[00:28:27] Thao hat gerade angesprochen du hattest eine Veranstaltung, möchte ich zu uns etwas darüber erzählen?[00:28:30] Na klar![00:28:32] Wir, das heißt Emmanuel Baer der Christian von SoSafe und Ich, wir haben uns zusammengetan, haben ne Schulveranstaltungen gestaltet.[00:28:41] Zum Thema zu stark für Fake, zu schlau für Hate.[00:28:49] Weil eins ist klar, ich bin da ein bisschen nähergerissen mit den ganzen Verboten die jetzt gerade so ausgerufen werden.[00:28:56] Die lösen ja eher genau das Gegenteil aus dass Menschen dann sagen okay wenn es verboten ist.[00:29:00] mein Eltern haben früher Cola Trinkenverboten und trotzdem hat sich irgendeine Begierde gesagt.[00:29:05] jetzt musste aber das mal probieren Und ich finde, in der Welt, in die wir jetzt gerade aufwachsen, braucht es eine digitale Resilienz.[00:29:12] Ja und digitale Resilience heißt Wir müssten den jungen aufwachsenden Menschen etwas mitgeben wie sie halt in diesem schnellen Takt, der da gerade passiert hat auch unterscheiden können was es war Was ist eigentlich Fake?[00:29:26] Was da gerade Passiert und wie gehe ich halt?[00:29:28] und dann müssen wir uns halt auch ganz offen machen ja Wie gehe ich mit dem ganzen Hate um der über Social Media verteilt wird?[00:29:34] also Ich bin als er das war mein Beispiel In der Runde Als ich vierzehn war, konnte es mir in der Lüge drei Leute erreichen.[00:29:40] Das war super langsam![00:29:41] Also da war dieser Spread nicht.[00:29:44] Heute kannst du in einer Stunde fünfzehn Millionen Menschen erreichen und postfaktisch wenn du einmal so ein Fade in die Welt gesetzt hast den er wieder zurückzurollen ist ziemlich schwer.[00:29:56] also das siehst ja teilweise an Bildern auch aus der Kovachemie die immer noch bei uns eingebrannt sind die ein Bild generieren was aber eigentlich gar nicht wahr ist.[00:30:06] Ich glaube, in der Welt jetzt auch mit KI ist das was wo wir die gerade jungen heranwachsenden Menschen ein bisschen an die Hand geben müssen zu sagen seid kritisch.[00:30:17] Denkt kritisch schon mal nach.[00:30:18] Ist das wahr?[00:30:19] Was mir da gerade vorgespielt wird?[00:30:22] Kann ich nochmal checken ob das irgendwie… und damit halt logischerweise auch so ein bisschen zu verstehen.[00:30:28] wie gehe ich mit den Emotionen die solche Social Media-Dinge auslösen in mir.[00:30:33] Muss ich die meisten Likes haben?[00:30:35] Wie gehe ich damit um, wenn eine Klasse auf mich einbäscht und so weiter und so fort?[00:30:39] Und wie kann ich eigentlich meine eigenen Gefühle dann in diesem Heranbacken?[00:30:42] Ich mein, wir waren alle mal vierzehn, wissen das ist eine ganz schwere Zeit![00:30:46] Ja, ich habe zwei davon.[00:30:49] Die mit vielen Hürden geht gut.[00:30:53] Diese Höhen und Tiefen, die halt aufzufahren und damit halt umzugehen.[00:30:57] Und mich da rein zu kalibrieren, das ist glaube ich wichtig.[00:31:00] Die Kluft, die jetzt gerade so ein bisschen da ist, dass Elternhauses leider nicht in der Lage auf dieser Digitalkompetenz mitzuwirken.[00:31:07] Also nicht alle![00:31:08] Aber die meisten sind da weit von weg ja?[00:31:11] Das ist auch ein Thema.[00:31:13] Deswegen sage ich, digitaler Resilienz ist für mich das Schlagwoch.[00:31:18] Ich bin bei dir Karo, bis das mal reguliert ist.[00:31:21] Bis es mal geregelt ist.[00:31:23] Da sind wir schon in der nächsten Welle der technologischen Entwicklung.[00:31:27] Und deswegen braucht’s halt Unternehmen die Teil ihrer freien Zeit dafür nutzen an Schulen zu gehen und einen Teil zurückgeben also wenns ihnen gut geht Dinge auch in die Gesellschaft zurückzugeben aber auch an Menschen die sagen Ehrenamt ich mag es![00:31:41] Ich will was tun tun ja nicht klagen sondern einfach mal tun.[00:31:49] Und eine Sache würde ich gerne noch kurz ergänzen.[00:31:51] dazu sagen, was ich in meinen Workshops immer feststelle ist das Eltern vor allem Eltern müssen verstehen dass sie sich damit beschäftigen müssen.[00:32:01] Sie müssen es ja nicht nutzen![00:32:03] Ich sage denen ja nicht melde ich bei Snapchat an.[00:32:05] also vielleicht mal kurz um zu verstehen was es ist.[00:32:08] aber wisst ihr das ist dieses… ich mache mal die Augenliuanzu ne?[00:32:13] Es ist das Blick dafür öffnen verstehen zu wollen, in welcher Welt sind sie denn unterwegs meine Kids.[00:32:20] Und was braucht es um da?[00:32:22] Weil das ist genau richtig![00:32:23] Wir werden es nicht verbieten wir werden ja auch KI nicht stoppen und weil’s tolle Chancen hat.[00:32:28] aber es geht darum wie nutzen wir die Dinge?[00:32:31] und dass braucht es und dafür braucht es auch das Verständnis aufseiten der Eltern, dass es nicht in diese Verbotsrichtung geht sondern dieses hey lass uns mal gucken gemeinsam gehen, was passiert da eigentlich drüber reden und das mitzugeben.[00:32:45] Das ist glaube ich eine extrem wichtige Aufgabe.[00:32:51] Nur in Rauchschaust auf die Erfahrungen gemacht hast?[00:32:54] Was sind aus deiner Sicht die wichtigste Fähigkeit, die Menschen entwickeln müssen um mit dieser neuen Welt als menschlichen ja künstlichen Gegenübern umgehen zu können?[00:33:03] Was würdest du sagen, wofür soll es setzen?[00:33:06] Ich glaub grundsätzlich Menschen müssen erstmal verstehen wie das funktioniert.[00:33:11] Was ist das, um es reflektieren zu können?[00:33:15] Das Menschen verstehen muss ich sagen immer shit in, shit out.[00:33:18] Dass der richtige Input auch zum richtigen Output führt und beginnt im Kleinen die richtige Frage für eine guten oder schlechten Antwort und das kann man auf alle Bereiche übertragen.[00:33:32] Und was es speziell für Kinder braucht weil das ist glaube ich das allerwichtigste.[00:33:38] Es gibt ja jetzt so die Eltern, die sagen Wir müssen jetzt sofort lernen, mit KI umzugehen und um das nächste Super Start-up zu gründen.[00:33:45] One Million One Person Show so ungefähr![00:33:49] Und nee ich glaube was es vor allem braucht ist dass Kinder lernen selbstständig zu lernen.[00:33:57] Dass sie erkennen… Ich brauche erstmal eine gewisse Basis und ich brauche auch ein analoges Lernen um überhaupt irgendwann in der Lage zu sein diese Tools richtig zu bedienen zu bewerten und die richtigen Fragen zu stellen.[00:34:10] Wenn unsere Kinder, und sie tun es nämlich alle nicht.[00:34:12] Sie tun es alle falsch![00:34:13] Sie nutzen’s alle aber sie nutzen uns alle als Frage Antwortmaschine und fragen sich danach nicht habe ich jetzt eigentlich verstanden was daraus gekommen ist ne?[00:34:21] Und sie müssen verstehen dass sie das aber brauchen um zukünftig damit erfolgreich arbeiten zu können und das muss auch Eltern verstehen und ich glaube deswegen ist es immer so lange wie.[00:34:31] also.[00:34:31] Ich bin ein Fan davon.[00:34:33] Kai kann superhebel sein und total gut unterstützen Aber wenn ich nicht weiß wie es geht lieber nicht, so lange wie möglich auch Basiskompetenzen aufbauen.[00:34:42] Weil und auch dieses Gefühl von ich muss mal auf eine Antwort warten oder ich habe vielleicht auch mal keine Antwort oder dieses Ringen mit einem Prozess und dann irgendwann macht es klick und du denkst so geil![00:34:54] Das hab‘ ich jetzt verstanden.[00:34:55] das sind Dinge die dürfen wir den Kindern nicht nehmen weil sie sind super wichtig für Entwicklung.[00:35:00] Und ja was brauchts irgendwie?[00:35:02] Für alle ist glaube dass du lernst Oder wenn du KI nutzt, dass du KI-Nutzt aber gleichzeitig noch du selber bist.[00:35:11] Na?[00:35:12] Das brauch es![00:35:13] Ja…[00:35:15] Kau ich beiden für das spannende Gespräch und wie immer in dieser Stelle wollen wir ein bisschen darauf schauen was wir noch aus der Folge mitnehmen.[00:35:22] Lieber Uli, mach‘ ich’s so starten.[00:35:24] Ich hab drei Punkte mitgenommen.[00:35:26] Ich weiß die Zeit ist viel zu kurz.[00:35:27] na also eigentlich hätten wir jetzt noch locker zwei Stunden weiter reden können Und ich glaube auch es wird eine Folge Sendung dazu geben, also daher vielen Dank Karo.[00:35:36] Ich habe so drei Dinge bei mir runtergeschrieben.[00:35:39] KI-Fähigkeit entwickeln beginnt durch Regelmäßigkeit.[00:35:43] das ist mein Lieblingsspruch.[00:35:45] ich kann mich in jedes Gym anmelden aber wenn ich hingehe dann nützt man nichts und das ist glaube auch wichtig sich regelmäßig damit auseinanderzusetzen und halt auch zu lernen Also nicht nur wie es funktioniert sondern auch damit zu arbeiten.[00:35:58] Das zweite ist, Markus das war ein bisschen was du so gesagt hast.[00:36:01] Was sind eigentlich Incentive?[00:36:02] Ja und ich finde die Incentives für alle für uns in der Gesellschaft auch ein Unternehmen ist halt wir sind eigentlich alle hilfsbereit.[00:36:11] Wir machen Crowdfunding, wir machen Community of Practice und all dieses Ding.[00:36:14] ja und dass halt weiterzugeben und damit halt logischerweise auch andere Menschen zu befähigen.[00:36:20] Mir war eins klar, die KI wird unsere Stellen nicht ersetzen aber die Menschen die KI einsetzen wenn unsere Stellen ersetzen Das halt weiß zu geben und hat darüber auch offen zu reden.[00:36:30] Und noch die Learnings, die schief gegangen sind zu talen.[00:36:32] das ist glaube ich wichtig.[00:36:34] Da würde ich jedem zu ermutigen.[00:36:35] Und nochmal mit der frei gewohnten Zeit können Unternehmen halt auch was der Gesellschaft zurückgeben.[00:36:41] Neben neuen Wachstumsfeldern hat auch etwas Soziales tun.[00:36:45] Und da bin ich bei meinem dritten Punkt wir müssen digitale Resilienz stärken egal wie wir das turen und da ist jeder gefordert.[00:36:53] also bitte nicht nur auf Politik wachten sondern jeder da eine Kompetenz hat und jungen Menschen was beibringen kann, macht es.[00:37:01] Ich kann aus eigener Erfahrung nur sagen das ist wirklich sehr gut und es gibt auch etwas zurück weil Reverse Mentoring kann ich immer nur sagen ja also wir werden auch älter mit dem Älterwerden kommen.[00:37:13] Erfahrungen die Erfahrungen drängen uns auch in gewisse Boxen rein wo wir dann okay das kann ich jetzt auch nicht verstehen.[00:37:20] wollen wir das so tun aber halt auch und selber immer wieder zu hinterfragen und dazu adaptieren?[00:37:27] Da kann ich nur jeden zu einladen.[00:37:31] Frau Rohr, hast du noch einen Gedanken, den du teilen möchtest?[00:37:33] Also ich teile viel von dem was Uli gesagt hat und was ich total wichtig finde ist das wirklich das?[00:37:38] und was sich auch aus diesem Gespräch wieder mitnehme ist dass es klick machen muss bei den Menschen des Weiterdenkens.[00:37:44] weißt du wir reden überall wenn wir in Projekten denken darüber Ziele zu definieren Und da hier tun wir das.[00:37:52] Wir reden irgendwie alle mit, aber wir müssen immer mal wieder innehalten und sagen wie wollen wir es gestalten?[00:37:57] Was ist denn unser Ziel?[00:37:59] Wie wollen wir denn später leben?[00:38:02] Und wie kommen wir dahin?[00:38:02] Weil wir haben ja… Also die Tools in der Hand ums eigentlich viel geiler und besser machen zu können, dann bin ich hundert Prozent überzeugt![00:38:11] Aber’s geht um uns, wie wir das gestalten und was wir damit ausrichten wollen.[00:38:16] und wenn wir nur den Effizienzhebel ziehen und die nächste Innovationsstufe.[00:38:21] Und das Nächste, ich bin schneller als der andere, dann kommen wir wahrscheinlich nicht da[00:38:25] an.“.[00:38:26] Und deswegen ist das was ich hier auch nochmal mitnehme und dass wir alle diese Verantwortung haben jeder einzelne von uns Unternehmen zu definieren.[00:38:34] Was sind unsere Ziele?[00:38:35] Wie wollen wir leben und wie kommen wir dahin?[00:38:40] Danke dir für die Zeit![00:38:42] So hört ihr zu Gastwas und vielleicht schließt sich einer oder anderen das Thema noch mal zu vertiefen und sich dein Buch so-to-coach zu kaufen, wir werden das natürlich auch bei uns in den Shownotes verlinken.[00:38:52] Ja vielen Dank, dass du unser Gast warst![00:38:54] Ich danke euch, dass ich da sein durfte und ja ich würde auf jeden Fall gerne weiter reden.[00:38:59] Das war der Digital Space Maker Podcast mit Caroline Patel.[00:39:01] folgt uns jetzt auf der Podcastplattform Eurer Wahlen.[00:39:04] verpasst keine unserer Folgen.[00:39:05] viel Spaß und bis bald euer Uli und Markus[00:39:08] Rock and Roll.